Betriebspraktikum

Die hier veröffentlichen Ausführungen sind im Übrigen nicht als Rechtsberatung, sondern als Erfahrungsbericht und persönliche Stellungnahme zu verstehen.

Viele fragen sich, ob bisherige Arbeiten, Praktika, Ausbildungen usw. als Betriebspraktikum geltend gemacht werden können bzw. welche Praktika in Zukunft als Betriebspraktikum anerkannt werden.

Ähnliche Fragen stellten wir auch den zuständigen Personen im Amt für Lehrerbildung, die für das Betriebspraktikum zuständig sind. Hier soll nicht der Raum für alle ausführlichen Details sein (dazu siehe z.B. die Angaben des AfL unter: Hinweise zum Betriebspraktikum. Stand: 8.3.2012).

 

Zwei Fragen interessierten uns besonders. 1. Welches Praktikum mit welchen Tätigkeiten wird als Betriebspraktikum anerkannt und 2. Wird ein Zivildienst/Wehrdienst oder Bundesfreiwilligendienst als Betriebspraktikum anerkannt?

 

1. In der aktuellen Durchführungsverordnung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV, Stand: 28.09.11 Hessische LEhrerbildungsgesetz. Durchsetzungsverordnung (Nachfolger der Umsetzungsverordnung)HLBGDV_vom_28.September2011) steht dazu Folgendes geschrieben.

“Das Orientierungspraktikum und das Betriebspraktikum nach § 15 Abs. 1 und 2 des Hessischen Lehrerbildungsge­setzes [HLbG: B.G.] dienen der Vororientierung für das künftige Arbeitsfeld und der Erfahrung von außerhalb der Schule gelegenen Be­reichen” (§ 29 Abs. 1 HLbGDV).

Die Vororientierung für das künftige Arbeitsfeld ist v.a. auf das Orientierungspraktikum zu beziehen. Dieses muss übrigens in einem pädagogischen Bereich durchgeführt werden! Die Erfahrung von außerhalb der Schule gelegenen Bereichen bezieht sicht v.a. auf das Betriebspraktikum.

Die Frage ist hier natürlich, was mit Bereichen außerhalb der Schule gemeint ist. Das Amt für Lehrerbildung Marburg ist sich dieser Ungenauigkeit bewusst und interpretiert diesen Satz nicht mit dem Begriff “Schule” sondern mit “pädagogischer Tätigkeit”. D.h., dass hier die Tätigkeit des/der PraktikantIn im Mittelpunkt steht. So können auch Praktika beim Hausmeister in der Schule gelten oder Praktika beim Schulpsychologen. Hauptsache ist, dass selbst keine pädagogischen Tätigkeiten durchgeführt werden. Genannte Praktika gelten dann als Praktika im Dienstleistungssektor.

Somit gelten Nachmittagsbetreuung in einer privaten Einrichtung nicht als Betriebspraktikum, da hier zwar außerhalb der Schule gearbeitet wird, allerdings eine pädagogische Tätigkeit durch die PraktikantInnen ausgeführt wird.

 

Exkurs: Im Übrigen soll das Praktikum zu branchenüblichen Zeiten stattfinden.

 

2. Zivildienst/Wehrdienst oder Bundesfreiwilligendienst kann nicht als Betriebspraktikum geltend gemacht werden. Dies wird mit dem rechtlichen Status der Dienste als Regelstaatsdienste begründet. Einige von uns sehen darin eine Ungleichbehandlung zwischen denjenigen Menschen, die solche Regelstaatsdienste durchführen/durchgeführt haben und denjenigen, die das nicht tun/nicht getan haben. Insbesondere aber bezüglich des Bundesfreiwilligendienstes machen wir uns nochmal schlau und werden diesen Arktikel hier dann aktualisieren.

 

Exkurs: Das Betriebspraktikum kann natürlich auch ein bezahltes Praktikum sein.

 

Viele liebe Grüße

 

Ben + Forum:Lehramt

 

Ps: Vielen Dank für die Kommentare eurerseits! Sie dienen der besseren Verständlichkeit und sind unverzichtbar.

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Genehmigter Haushalt der FSK für das Haushaltsjahr 2011/2012

Jura: 850 €

AF Jura: 810 €

WIWI: 1915 €

EIGL: 250 €

IDS: 300 €

Politik: 1800 €

Soziologie: 2130 €

LIFA: 1650 €

Philo: 1000 €

Kult-Volk: 550 €

Friedens-und-Konfliktforschung: 570 €

Psychologie: 550 €

Evang. Theol: 550 €

Geschichte: 1675 €

Archäologie: 1250 €

Germanistik: 1070 €

Kunstgeschichte: 250 €

KuMuMe: 600 €

Fremdsprache: 950 €

Orient/CNMS: 1070 €

Mathe-Info: 650 €

Physik: 1050 €

Chemie: 2109,12 €

ProChem: 1560 €

Pharmazie: 500 €

Biologie: 580 €

Geographie: 1799,88 €

Medizin: 850 €

Erziehungswissenschaften: 1325 €

Schulpädagogik: 500 €

Kath. Theo: 580 €

 

Vorstand: 4000 €

Sondermittel: 7500 €

OE-Mittel: 5000 €

 

Forum:Lehramt: 730 €

 

Haushalt von Forum:Lehramt im Detail:

Büromaterial: 20 €

Veranstaltungen: Filmabende = 150 € // Podiumsdiskussion 260 €

Honorar für Dozierende: 100 €

Fachschaftsarbeit/Druckmaterial: 100 €

Partizipationsmittel (Lehramtsstudierende sollen entscheiden, wie das Geld verwendet wird): 100 €

 

Lg

Ben

 

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2. Vollversammlung

Dieser Artikel ist noch unvollständig und dient lediglich einer groben Übersicht über die 2. Vollversammlung. Genauere Einzelheiten werden mit dem Protokoll veröffentlicht.

Die Fachschaft Forum:Lehramt lud am Nikolaustag, 06.12.2011, ab 18 Uhr zur zweiten Lehramtsvollversammlung des Jahres. Die Themen betrafen die Kürzungen im Bereich des Vorbereitungsdienstes (“Referendariat”), Anwesenheitslisten an der Universität Marburg, der Sprachnachweis Latinum sowie das “Praxissemester” (hier noch eine Einladung in Form eines Flyer).

Die Kürzungen im Bereich des Referendariats wurden, entgegen dem Tenor der öffentlichen Pressemeldung, nicht vollständig zurückgenommen. Statt den üblichen 1190 neuen Lehrern im Vorbereitungsdienst (LiV, auch Referendar genannt) wurden stattdessen nur 1090 eingestellt. Erst ab dem nächsten Einstellungstermin, Frühjahr 2012, wird die Kürzung wieder zurück genommen.
Die Fachschaft hat einige Informationen dazu gesammelt. Die Lehramtsstudierenden beschlossen daraufhin eine Zusatz-Resolution, die hiermit veröffentlich wird.

Zum Thema Anwesenheitslisten gab es eine rege Diskussion um das Für und Wider von Anwesenheitsprüfungen an der Philipps-Universität Marburg. Der Senat der Universität beschloss in einer Grundsatzentscheidung, dass keine neuen Studienordnungen mit Pflicht zu Anwesenheitslisten genehmigt werden. Nach einer längeren Diskussion, bei der vor allem die Selbstbestimmung im Vordergrund stand, beauftragten die Lehramts-Studierenden die Fachschaft FoLa per Wahl, sich für eine rasche Abschaffung von Anwesenheitslisten für alle universitäten Veranstaltungen einzusetzen.

Der Sprach-Nachweis Latinum wurde ebenfalls diskutiert. Nach einem größeren Für und Wider wurden Ideen und Diskussionen dazu auf die ILIAS-Präsenz von FoLa verschoben. Weitere Informationen lassen sich auch dem von FoLa erstellten Latein Leitfaden entnehmen.

Ebenso sollten aktuelle Informationen zum Praxissemester im ILIAS-Ordner erscheinen.

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Keine Chance für Lehrer?

Im Hörsaalgebäude der Philipps-Universität Marburg fand am 02.12.2011 eine Fachtagung zu den Zukunftsaussichten für Studierende im gymnasialen Lehramt statt.

Unter dem Titel „Getrübte Aussicht?“ konnte man einem interessanten, aber für Lehramtsanwärter auch ernüchternden, von Dr. Ulrich Vogel vom Zentrum für Lehrerbildung geleiteten, Expertengespräch zwischen Heike Grosser vom Staatlichen Schulamt Marburg-Biedenkopf, Martin Lüdecke vom Zentrum für Lehrerbildung, Michael Röhrig vom Studienseminar für Gymnasien in Marburg sowie der Schulleiterin Cornelie Seedig und der Studentin Anna Rauschenberg lauschen. In der Plenumsdiskussion wurden auch die restlichen anwesenden Studierenden und Interessierten einbezogen, sodass verschiedenste Fragen, bspw. zur derzeitigen Arbeitsmarktsituation, zur Einstellungspraxis und zu voraussagbaren Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, beantwortet werden konnten.

Anastasija Boskova vom Forum Lehramt, der Fachschaft für Lehramtsstudierende, stellte die entscheidende Frage, die wohl der großen Mehrheit der anwesenden Studierenden auf den Lippen brannte: „Ist für den Lehrerberuf Herzblut, Charakter, Persönlichkeit, Methodenrepertoire und Engagement nicht viel wichtiger als eine sehr gute Endnote oder die richtige Fächerkombination?“ Auch wenn viele Menschen diese Frage wohl klar bejahen würden scheint sich die hessische Landesregierung mit der Antwort nicht so sicher zu sein.

Die Zukunftsaussichten für Gymnasiallehrer könnte man sehr wohl als „getrübt“ bezeichnen. Obwohl die angekündigte Kürzung um 1000 Referendariatsstellen teilweise zurückgenommen wurde, werden, da man die Bezugsgröße von Schülern pro Lehrer angehoben hat, trotzdem weniger Lehrer eingestellt als es früher der Fall war. Martin Lüdecke vom Zentrum für Lehrerbildung sagte, dass in der nächsten Einstellungsperiode allein die fertigen Absolventen der Phillips-Universität Marburg den Bedarf an offenen Referendariatsstellen in Hessen mehr als ausfüllen könnten. Leider gibt es in Hessen aber neben Marburg noch vier weitere Universitäten, die Gymnasiallehrer ausbilden.

Das Ministerium argumentiert mit der sinkenden Zahl der Schüler in Hessen. Ab 2013 würden demnach jährlich etwa zehn Prozent weniger Lehrer gebraucht. Diese Argumentation scheint aber zu kurz gedacht. Es stimmt zwar, dass angesichts der demographischen Entwicklung zurückgehende Schülerzahlen zu erwarten sind. Trotzdem sollte dies keinesfalls mit einer Kürzung von Lehrkräften einhergehen. Das Verhältnis von Schülern pro Lehrkraft ist in Deutschland, im Vergleich zu anderen Ländern – insbesondere den Nationen Nordeuropas, die in Bildungsstudien regelmäßig Bestnoten erzielen – mangelhaft. Ohne Frage sollte man daher, trotz sinkender Schülerzahlen, mehr Lehrkräfte einstellen. Kürzungen an der Bildung sind immer falsch.

Von: Felix Schneider

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Einladung zur 2. Vollversammlung

Eure Fachschaft Forum:Lehramt lädt erneut zu einer Vollversammlung am:

06.12.2011 ab 18Uhr im Hörsaal 110 (Hörsaalgebäude)

Die Themen im Überblick:

a) Kürzung bei Referendarstellen

  • I. Informationen zur Situation
  • II. Zusatz zur Resolution der hess. Lehramtsstudierenden

b) Anwesenheitslisten an der Uni Marburg?

c) Praxissemester

d) Aktuelle Infos zum Sprachnachweis in Latein

e) Eure Anregungen

Zu eurer Information: Nach §33 des Hessischen Hochschulgesetzes gelten Veranstaltungen, die während einer studentischen Vollversammlung stattfinden, automatisch als entschuldigt.

Liebe Grüße, euer
Forum:Lehramt

Anhang:
1) Die Resolution der hessischen Lehramtsstudierenden:
2) Leitfaden zum Sprachnachweis in Latein:

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Regelung des Senats zur Anwesenheitspflicht

Siehe Protokoll vom 14.3.2011 unter Top 10.

 

Die Regelung ist für alle neuen Studienordungen zu beachten. Für höhere Semester gilt diese Regelung nicht, da diese in einer älteren Studienordnung eingeschrieben sind.

 

Download: Grundsatzentscheidung.Top10.zur.Anwesenheitspflicht.des.Senats.14-03-2011

 

Lg

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Protokoll vom 09.11.2011

Hier das Protokoll der Sitzung vom 09.11.2011

Tagesordnungspunkte:
1. Protokoll Vollversammlung (VV)
1. Reflexion der VV
2. Termin
3. 2. Vollversammlung
4. Latein
5. Praxissemester/ZAS
6. FSK
7. Aufwandsentschädigung
8. Sonstiges

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Protokoll vom 30.06.2011

Hier das Protokoll der Sitzung vom 30.06.2011

Tagesordnungspunkte:
TOP1: Modulhandbücher
TOP2: Online-Anmeldungen für Prüfungen FB 03
TOP3: Drückerkolonne
TOP4: FSK
4.1. Latein
4.2. Finanzanträge
4.3. Berichte
TOP5: Hilfegesuch
TOP6: ZfL
TOP7: Verschiedenes
7.1 Berichte

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Protokoll vom 19.10.2011

Hier das Protokoll der Sitzung vom 19.10.2011

Tagesordnungspunkte:
1. Lateinleitfaden
2. Protokolle Homepage
3. Termin
4. Vollversammlung

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Protokoll vom 26.10.2011

Hier das Protokoll der Sitzung vom 26.10.11

Tagesordnungspunkte:
1. Vollversammlung
2. Aufwandsentschädigung
3. ZAS
4. Germanistik Einführungsklausuren
5. Verschiedenes
5.1. Logo

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